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Sportplakette des Bundespräsidenten für den Düsseldorfer Yachtclub


Bundespräsident Horst Köhler hat dem Düsseldorfer Yachtclub die „Sportplakette des Bundespräsidenten“ verliehen. Der Innen- und Sportminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Ingo Wolf, hat die hohe Auszeichnung am Samstag im Rahmen einer Feierstunde auf Schloss Nordkirchen im Münsterland an eine Delegation des Clubs um seinen Vorsitzenden Abdul-Rahman Adib übergeben.

Die Sportplakette des Bundespräsidenten ist eine Auszeichnung für Turn- und Sportvereine, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports erworben haben und wird aus Anlass des 100jährigen Bestehens eines Vereins verliehen.

Die Ehrung würdigt einerseits den unermüdlichen Einsatz des DYC für die Jüngsten- und Jugendförderung. Zugleich ist die Plakette eine Anerkennung für die zahlreichen sportlichen Erfolge des Clubs, der 2008 sein 100-jähriges Jubiläum feierte, etwa die Siege von Willi Illbruck beim Admiral’s Cup oder bei der Nordseewoche, zahlreiche deutsche-, europäische und Weltmeistertitel, Weltumseglungen und wissenschaftliche Seereisen wie zuletzte die Expedition von Klaus Hympendahl und natürlich den Sieg beim Volvo-Ocean-Race 2001/2002 durch Michael Illbruck’s Crew.

Ralf Ehlen’s „Relax“ dominiert 2. DYC-Cup auf dem Ijsselmeer


Bei Bedingungen, wie sie wechselhafter kaum sein könnten, fand am Wochenende der DYC-Cup auf dem Ijsselmeer vor Hindeloopen statt. Die Favoriten-Crew von Ralf Ehlens „Relax“ hat bei Wind zwischen Flaute und kräftiger Stärke 6 diese Regatta für Segel-Yachten, zum zweiten Mal veranstaltet vom Düsseldorfer Yachtclub, über alle drei Wettfahrten und Startgruppen gewonnen.
Am Freitag konnten bei anspruchsvollen Bedingungen zwei Wettfahrten gesegelt werden. Spannend war vor allem die „Night Challenge“, bei der die 30 teilnehmenden Yachten in die strahlende Abendsonne gestartet sind, die erst kurz vorher durch die Wolkendecke gebrochen war.
Für Ernüchterung nach dem langen Partyabend sorgte dann der Samstag: nachdem die erste Wettfahrt noch gestartet war, aber nach einer Runde schon abgeschossen und gezeitet werden musste, konnten die verbleibenden Rennen angesichts der hartnäckigen Flaute nicht mehr gestartet werden.
Die „Relax“ sicherte sich somit mit drei Siegen in drei Wettfahrten den Gesamtsieg über alle Klassen. Zweite in Gruppe 1 wurde die „See You“ von Thomas Cramer. Platz 3 ging an die „Knubbel“ von Wolfgang Stein.
In Gruppe 2 lag die „No Excuses“ von Hendrik Moritz am Ende vor der zweitplatzierten „JouJou“ von Skipper Rolf Grotenrath. Auf Rang drei: Die „Idefix“ von Andre Zander.
In der dritten Startgruppe ging der Sieg an Thomas Rohde und seine „Seebär 3“. Platz 2 und Gewinnerin des „Hanse-Cup“: Die „Lazy Uno“ von Bernhard Krähling. Bronze holte sich Hans-Peter Steven mit seiner „Fuchur“.

Präsentation des Sailing Team Germany e.V. in Düsseldorf


Deutschlands führende Vereine, der Deutsche Seglerverband, zahlreiche Förderer und Unterstützer des Segelsports sowie bekannte Persönlichkeiten aus der deutschen Seglerszene haben sich zusammengeschlossen, um den Olympischen Segelsport und den Deutschen Seglernachwuchs künftig konzentriert und aus einer Hand zu fördern und zu vermarkten.

Im Anschluss an die konstituierende Sitzung des Vereins Sailing Team Germany e.V. (STG) hat der Vorstand heute in den Räumen des Düsseldorfer Yachtclubs die Initiative und ihre künftige Struktur vorgestellt. Commodore Gunter Persiehl und Abdul-Rahman Adib, der Vorsitzende der STG, Oliver Schwall, Geschäftsführer einer neu gegründeten Vermarktungsgesellschaft, sowie DSV-Präsident Rolf-Otto Bähr und Deutschlands Vorzeige-Segler Jochen Schümann erklärten den Medienvertretern die Hintergründe der Gründung einer deutschen Segel-Nationalmannschaft mit ambitionierten Zielen.

Bislang haben sich 15 große Segelvereine, die aktiv den Leistungssport fördern, der Initiative angeschlossen und sind Mitglied im STG e.V. geworden. Ziel ist die Gewinnung von Sponsoren, um den Leistungssport-Nachwuchs auf internationalem Niveau zu fördern. So können auch Unternehmen Mitglied des STG werden. Für die Vermarktungsaktivitäten wurde eine Marketing-GmbH gegründet, deren Gesellschafter Oliver Schwall, Jochen Schümann und Arne Dost auch für die Sponsorensuche, PR und die Durchführung von Veranstaltungen verantwortlich sein werden. Als drittes Gremium ist der Aufsichtsrat der STG die höchste Entscheidungsebene, die von Vertretern des Fördervereins, des DSV-Präsidiums und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Sport besetzt sein soll.

Sitz des Vereins und seiner Geschäftsstelle ist in Düsseldorf.

Zitate

„Sportlicher Erfolg kommt nicht von allen. Dazu braucht es ein starkes Team, klare Strukturen, exzellente Vorbereitung und vor allem finanzielle Mittel für Training, Regatten, Material, Trainer, Forschung und Entwicklung“,  erklärte Gunter Persiehl die zahlreichen Argumente für den STG e.V.

„Wir wollen Deutschland zur erfolgreichsten Segelnation der Welt machen“, so Oliver Schwall.

„Wir brauchen dringend so eine Initiative“, ergänzte Abdul Adib.“Wir brauchen Professionalität im Segelsport, und wir brauchen neue Konzepte, um den deutschen Segelsport international konkurrenzfähig vertreten zu können.“

America’s Cup Gewinner Jochen Schümann erklärte: „Wir müssen künftig professioneller und zuverlässiger arbeiten, um Partner an den Segelsport zu binden.“

Weiteres Pressematerial des STG e.V.

Fotos, Texte und Hintergrundinformationen auf der Presse-Seite des Sailing Team Germany

Bildmaterial honorarfrei

Folgende Fotos zur redaktionellen Verwendung frei. Fotonachweis bitte „Müller-Dünow, DYC“. Auf den Bildern:
Johannes Polgar, Gunter Persiehl, Ulrike Schümann, Abdul Rahman Adib, Jochen Schümann.
Stehend beim Vortrag: Oliver Schwall. Am Podium ganz rechts: DSV-Präsident Rolf Bähr; ganz links: Oliver Schwall.

Opti und 420er-Segler des DYC international gut auf Kurs


Die Geschwister Henrik und Ingmar Vieregge sowie Nils-Henning Hofmann und Jan Smejkal waren am Wochenende für den Düsseldorfer Yachtclub bei der “Dutch Youth Regatta” im niederländischen Workum auf dem Ijsselmeer am Start. Henrik Vieregge beendete die acht Wettfahrten als bester Opti-Segler Nordrhein-Westfalens und achtbester Deutscher auf Gesamtrang 43. Ingmar schaffte Platz 22 in der „Bronze-Flotte“ und Platz 174 im Gesamtklassement der hochkarätig besetzten Nachwuchs-Segelregatta. Hofmann wurde 152., Smejkal beendete die Serie auf Rang 272.
295 Starter aus 19 Nationen, darunter viele EM- und WM-Teilnehmer, waren in den friesischen Ort am Ostufer des Ijsselmeers gereist, um bei teils frischem Wind und der typischen kurzen, steilen Welle internationale Erfahrungen in der Jüngstenboot-Klasse „Optimist“ zu sammeln.

Zeitgleich trafen sich über Himmelfahrt die 420er-Teams zum dritten Lauf der EM-/WM-Ausscheidung in Travemünde. Über zehn Wettfahrten kämpften die 73 Starter mit wenig Wind und viel Welle um wertvolle Punkte auf auf dem Weg zum ersehnten WM-Ticket. Das DYC-Team Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff erreichte nach einem Einzelsieg Rang 25, Tobias Konow und Patrick Treichel wurden 35.

DYC-Segler beim NRW-Cup ganz weit vorn


Erneut haben Segler vom Düsseldorfer Yachtclub bei den Wettfahrten um den NRW-Cup auf dem Ijsselmeer vor Lelystad die Nase vorn gehabt: Dirk Neukirchen mit seiner Crew an Bord der nagelneuen Hanse 350R „Lot.Jonn“ hat in der Klasse der großen Yachten (ORC4) mit den Einzelplätzen 1,2,4,1 den Sieg eingefahren. Clubkamerad Ralf Ehlen wurde dritter mit seiner X-43 „Relax“ (2,4,2,3). Axel Braun’s Bénéteau First 31.7 „CooGor“ startete mit einer starken Nachwuchscrew aus den Reihen der DYC-Jugend in der Gruppe ORC3 und hat sich über die vier Wettfahrten auf Platz 11 vorgeschoben (13, 9, 13, 7). Zwei weitere DYC-Mitglieder an Bord von Ingo Hungers Hustler 32 „Zick Zack“, Niels Schabrod und Jörg Müller-Dünow, belegten in der Gruppe ORC3 den dritten Rang (6, 3, 4, 4).

CooGor wird gejagt

CooGor wird gejagt

Erstmals in der Geschichte des DYC-Cups hatte Organisator und Veranstalter Klaus Mielcarek die Wettfahrt über vier Einzelrennen angesetzt und die Veranstaltung um einen Tag verlängert. Zwischen Himmelfahrt und dem folgenden Samstagnachmittag waren knapp 90 Yachten auf dem Ijsselmeer unterwegs. Bei wechselhaftem und „drehfreudigem“ Wind, viel Sonnenschein und überraschenden Regengüssen bot diese erste von vier Wertungsregatten für die Westdeutsche ORC-Meisterschaft 2009 viel Spannung und zahlreiche Überraschungen auf der Ergebnisliste.

Erste Plätze für DYC-Segler


Hipp/Tang gewinnen „Krombachkringel“, Hofmann/Brockerhoff siegen in Schwerin

Bei den Wettfahrten zum ersten Lauf der Hessischen Landesmeisterschaft um den „Krombach-Kringel 2009“ konnten sich Julian Hipp und Florian Tang nach vier Läufen als Gesamtsieger durchsetzen. In der 470er Bootsklasse ersegelte das Team vom Düsseldorfer Yachtclub in einem 18 Boote zählenden Startfeld bei Sonnenschein und gutem Wind einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. In zwei folgenden Läufen wurde eine zwischenzeitliche Führung durch unberechenbare Winddreher zunichte gemacht. Im einzigen und entscheidenden Lauf am Sonntag nutzten Hipp und Tang alle 4 Runden, um schlussendlich nach langer Aufholjagd direkt vor der Ziellinie den Laufsieg und damit den ungefährdeten Gesamtsieg einzufahren.

Bei der Regatta um den Sparkassen-Cup in Schwerin gaben Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff eine gute Figur ab. Das Maiwochenende begann bei bestem Wetter mit vier Rennen in Folge, Durchgang Nummer fünf wurde erst am Samstagabend gesegelt. Nach fünf Läufen standen die Düsseldorfer an der Spitze der 51 im 420er gemeldeten Teams. Eine hartnäckige Flaute hat dem Finaltag die Spannung genommen und der Düsseldorfer Crew ohne ein weiteres Rennen den Gesamtsieg beschert.

Die Opti-A-Segler trafen sich zeitgleich zum Kunststoff-Cup in Warnemünde. Für den DYC haben sich Henrik Vieregge (10. Platz), Nils-Henning Hofmann (55.) und Ingmar Vieregge (65. Platz) mit den Top-80 der Rangliste gemessen und Punkte für die WM- und EM-Ausscheidung gesammelt.

Ein weiterer Sparkassen-Cup fand am Kemnader See für die Opti-B-Junioren statt. Die Ergebnisse aus Düsseldorfer Sicht: Kai-Steffen Hofmann wurde 11., Inga-Marie Hofmann trotz konstanter Leistung nach einer unglücklichen Frühstart-Disqualifikation 23. von 31 Startern.